Bloggeburtstag

Moin Ihr Lieben!

1 Jahr online! Wenn das kein Grund ist zu feiern?!

Vor genau einem Jahr erstellte ich mein Blog online… ich weiß noch wie ich mir die Nächte um die Ohren geschlagen habe am Anfang! Man war ich aufgeregt. Ich war zu dem Zeitpunkt ziemlich planlos um ehrlich zu sein. Ich klickte mich so durch und fand irgendwann das passende für mich. Fast so wie beim Shoppen =) 

Kurz überlegt und dann haute ich in die Tasten meines Laptops und schrieb meinen ersten Beitrag. Nun ist es ein ganzes Jahr her und es ist so so so viel passiert! 

Ich habe unfassbar viele nette Menschen kennen gelernt, war auf zwei Bloggerevents, habe an einigen Blogparaden mitgemacht wobei ich sogar meine jetzige Handtasche gewonnen habe (Danke liebe Anja von Castlemaker), habe unglaublich viel gelernt und Dinge erlebt und gesehen von denen ich gar nicht ausgegangen bin das sie überhaupt existieren! Ich hab mein eigenes Logo bekommen, meine eigenen Visitenkarten (omg ich hatte noch nie eigene Visitenkarten) und das schönste von allem ich bin mit Menschen in Kontakt gekommen die einfach wunderbar sind! 

Ein Jahr und ein fettes Dankeschön an alle meine Leser die inzwischen wirklich weltweit mich lesen! An meine beiden Jungs die trotz dem nervigen „ich muss noch ein Foto für den Blog machen“ hinter mir stehen und mich unterstützen. Und natürlich auch an meine Esmeralda, die von Anfang an jeden Post von mir gelesen hat… Danke Danke Danke!!!

Meine Pläne für das nächste Blogjahr stehen schon aber davon sehr Ihr bald mehr!

Ich freu mich mit Euch auf das nächste Jahr! 

Eure Tanja 

Instagram – Update

Moin!

Oh wahnsinn…. Da hau ich in meinem letzten Post raus das ich wieder da bin und dann bin ich doch nicht da und wieder erstmal weg vom Fenster… na nü – so ist das halt als vollzeitarbeitende Mama.

Als allererstes möchte ich Euch updaten! Nordlichtmom findet ihr jetzt auch auf Instagram… Insta-Profil NordlichtMom

Wie es dazu kam… Ich hatte vor zwei Monaten viele nette Menschen getroffen und viele von denen fragten mich, wie sie mich bei Instagram finden können. Meine Antwort war jedes mal dieselbe: Ich habe KEIN Instagram! Ich erntete Entsetzen und schon fast Fassungslosigkeit. „Wie du bloggst und hast kein Insta?“ „Oh Instagram muss man doch haben!“

Ich habe mich ziemlich lange dagegen gewehrt und dachte, dass ich ja nicht bei allem mitmachen muss. Ich hasse Gruppenzwang! Ich fand es in der Schule schon immer schlimm wenn einer was hatte, das alle anderen es auch haben müssen, weil man sonst unten durch wäre bzw. nicht dazu gehören würde.

Ich überlegte lange und sprach mit Esmeralda über diese Begegnung und das ich eben nicht vor habe/hatte mich bei Instagram zu bewegen. Und was wäre sie für eine Freundin wenn sie nicht hinter mir und meiner Meinung stand?

Wer sagt denn auch, nur weil ich blogge muss ich das oder das haben? Wer will mir denn erzählen wie ich das zu machen habe und was ich brauche? Ich entscheide doch, wie ich meinen Blog führen möchte, wie ich mich auf Social Media bewege und keiner der wahrscheinlich nicht mal auf meinem Blog war!

Die Tage gingen vorbei und ich wurde den Gedanken hinsichtlich Instagram nicht los. Ich überlegte hin und her. Natürlich war mir von Anfang an bewusst, dass jeder Blogger jeder Youtuber und alle anderen (sogar meine Arbeitskolleginnen) bei Instagram sind.

Ich entschied mich also dann doch für einen Account bei Instagram. Na toll, da hat der Gruppenzwang ja wieder seine Macht in vollen Zügen ausgelebt =) ABER ich bin immer noch der Meinung, wenn ich keine Lust mehr habe bei Instagram zu sein, geh ich einfach wieder. Es sagt ja keiner das ich auf Ewig bleiben muss. Es ist eben wie eine Party – so lange es gut ist, die Menschen freundlich sind und man sich mit ihnen unterhalten kann bleibt man, wird es langweilig und doof geht man. Ganz einfach.

Jap, so ist es nun mal. Das ist auch ein Grund wieso Ihr nichts von mir gehört habt. Ich wollte Instagram erst einmal ausprobieren und schauen was es da alles für Möglichkeiten gibt… und ich bin ehrlich – wirklich viel hab ich noch gar nicht rausgefunden über die Funktionen =) Learning by Doing ist meine Devise! Über hilfreiche Tipps bin ich sehr Dankbar!

Ich freue mich auf die Türen die sich dadurch vielleicht öffnen werden, neue Menschen kennen lernen zu können und neue Möglichkeiten zu erfahren.

Schaut doch mal vorbei ich bin gespannt, wen ich von Euch auch auf Instagram treffe!

Ich hoffe so sehr, dass ich bald wieder mehr Zeit habe um Euch zu erzählen was hier so bei uns los ist. Die Terminreichen Wochen werden weniger, die Lernphase in der Schule lässt auch langsam nach. Morgen jedoch fängt schon Leons Geburtstagsfeier an… Obwohl er erst Sonntag Geburtstag an. Der Prinz möchte dieses Jahr mit seinen Kumpels reinfeiern also ermöglichen wir ihm das natürlich! Davon nächste Woche mehr!

Jetzt geht es für mich erstmal ab ins Bett morgen wird ein langer Tag und Nacht!

Wie sehen Eure Pläne für das Wochenende aus? Nicht vergessen – Sonntag ist Muttertag!

Bis bald

Eure Tanja

 

Beitragsbild Instagram

Happy Easter

Moin!

Yeay – ich bin zurück!!! Pünktlich zu Ostern… Oh wahnsinn es ist sooooooo unfassbar viel passiert in den letzten Wochen. Ich war extrem mutig, habe viel dazu gelernt und habe wunderbare Menschen treffen und kennenlernen dürfen. Hatte super viel Spaß und und und… ich werde berichten =)

Nun ist der Ostersonntag und somit eigentlich auch Ostern so gut wie vorbei – trotzdem möchte ich Euch noch einmal auf diesem Wege FROHE OSTERN wünschen. Das Wetter hat sich nicht grade von der besten Seite gezeigt. Dieses Jahr war Ostern auch gar nicht mehr so besonders für uns. Wir haben darüber gesprochen, warum wir eigentlich Ostern feiern und das es eben nicht einfach nur Geschenke einkassieren ist, sondern ein Fest mit einem Hintergrund ist. Keine Angst ich vertiefe das Thema nicht. Ich habe dieses Jahr weder Osterdeko hingestellt, noch hingen dieses Jahr Ostereier an den Sträuchern im Garten. Wir haben weder gebastelt, noch Ostereier angemalt. Ich denke aber, dass das auch völlig normal ist, wenn das Kind fast 12 ist und eigentlich auch fast zu cool zum Eier suchen ist.

Eine Tradition gibt es jedoch immer, egal wie alt der Prinz ist. Die letzten Jahre konnte ich diese Tradition leider nicht fortführen, weil ich arbeiten musste. Dieses Jahr aber nicht =) somit ging es gestern für uns zum Osterfeuer im Dorf. Selbstverständlich zu Fuß.

Heute am Ostersonntag ging es nach dem Aufstehen (ein Vorteil wenn die Kinder groß sind – sie stehen nicht um 6.00h vor einem und wollen Eier suchen) in meine alte Heimat – Richtung Oldenburg. Dort trafen wir meine Tante, meine Eltern und auch meinen Bruder. Auch das war dieses Jahr neu, es gab kein Osterfrühstück oder Brunch sondern wir haben ein richtiges Ostermittagessen gehabt. Hach wie lecker…

Ich bin durch und durch ein Familienmensch und die Zeit mit meiner Familie, grade wenn man sich nicht so oft sieht, sei es wegen der Entfernung oder der zeitlichen Engpässe, genieße ich es um so mehr und versuche die Momente einfach einzufangen so gut es geht.

Für Leon wurde es nach einer Zeit langweilig, ist ja auch klar wenn er das einzige Kind ist und sich die Erwachsenen unterhalten. Er erkundete das Hasengehege, welches im Saal aufgebaut war. Wie selbstverständlich kam die Frage „Mama, können wir auch ein Kaninchen haben?“ Meine Antwort könnt ihr Euch bestimmt denken… Dan spielte mit ihm Schere-Stein-Papier in der Actionversion und eine kleine/große Kuscheleinheit mit Mama war auch noch drin.

Heute ist außerdem noch ein ganz besonderes Foto entstanden. Ein Generationen-Foto. Ich, Leon und meine Mama:

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Verrückt, als meine Mama so alt war wie ich heute bin, war ich 4 Jahre alt und keine 11 so wie Leon. Aber hey! Wer kann schon behaupten eine so junge Mama zu haben? Nicht viele auf jeden Fall. Meine Mama war bei mir damals 24 Jahre alt und ich finde es total toll, dass sie genauso wie ich eine junge Mama war/ist. Ich persönlich (ohne jemanden auf den Schlipps treten zu wollen) finde es super eine junge Mama zu haben – bin ja auch selber eine =) Das schöne ist, dass ich beides vielleicht erleben kann. Einmal Jung und einmal etwas älter. Letzten endes ist es auch egal wie alt man ist, so lange man sein Kind liebt. Und das tue ich! Und meine Mama tut es auch =) Oder Mama?! Nein Scherz, ich weiß, dass sie mich, meinen Bruder und Leon über alles auf dieser Welt liebt. Genauso wie wir es tun.

Als wir gegen späten Nachmittag wieder Zuhause waren, wurden auch hier noch nach den „Ostereiern“ gesucht. Der Osterhase war dieses Mal sehr kreativ was das Verstecken anging.

Ich habe dieses Jahr vom Osterhasen namens Esmeralda ein so wertvolles Geschenk bekommen, dass mir die Tränen nahe standen. Mein Herz ging auf und strahlte voller Glücksgefühle.

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Meine beste Freundin sieht mich als Alltagsheldin, obwohl ich nicht einmal irgendetwas heldenhaftes mache, außer ich selbst zu sein.Was bitte ist das für ein liebevolles und vorallem wertvolles Kompliment und dann auch noch von einer der wichtigsten Personen in meinem Leben? Ich bin immer noch sehr gerührt, dass sie mich so sieht! Danke, Liebes! Es bedeutet mir unendlich viel! Genau aus so einem Grund lieb ich meine Esmeralda so sehr!

Resümee: Ostern war anders als die letzten Jahre. Cooler und zu gleich Herzenswärmer. Traditionen sind nicht weg zu denken genauso wenig wie die gemeinsame Zeit mit der Familie. Ein durch und durch gelugener Tag!!!

Wie war Euer Osterfest? Mit wem habt Ihr die Zeit verbracht und was hat der Osterhase für Euch da gelassen? Hinterlasst mir doch einfach mit Eurer Ostergeschichte einen Kommentar! Ich freu mich von Euch zu lesen!

Bis bald

Eure Tanja

 

Beitragsbild ist von google/ Parkhotel Lippspringe

Mit der Rikscha durch Hamburg (Kooperation mit SO – Begeistert Hamburg)

Dies ist eine Kooperation mit SO – Begeistert Hamburg mit dem Fahrradtaxi durch Hamburg

Moin!

Das Wochenende meint es gut mit uns was das Wetter angeht. Ich jedoch pflege das Sofa mit einer fetten Erkältung… nun gut somit hab ich Zeit, Euch von meinem guten Freund und besten Touri-Führer den es in Hamburg gibt zu erzählen.

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Es war vor 2 ½ Jahren an einem sehr heißen Maitag, als ich mit einer Freundin und unseren Kids in Hamburg zum Shoppen war. Die Stadt war extrem voll und wir waren die ganze Zeit bei guten 30 Grad unterwegs. Nach der Shoppingsession und Eis essen hatten die Kids keine Lust mehr, von der Stadt zum Parkhaus am Gänsemarkt zu laufen. Also hatten wir die Idee uns ein Fahrradtaxi zu mieten. Am Rathausplatz stehen des Öfteren nette Menschen mit ihren Velos/Rikschas und warten auf Kundschaft. Wir waren zu fünft doch  nur eine Dame mit ihrem Rad dort stand. Sie telefonierte mit ihrem Kollegen und nach ca. 10min war er dann da – mein bis heute guter Freund Stephan. Das war unser erstes aufeinander treffen. Wir stiegen ein und es dauerte nicht lang bis wir ein wirklich nettes Gespräch führten und das obwohl es nicht ganz einfach war mit dem Velo zu fahren, denn die Dinger wiegen 150kg und nur ein kleiner E-Motor gibt etwas Unterstützung. Stephan machte dabei aber wirklich eine wunderbare Figur =) Ich nahm mir einen Flyer mit und dachte mir, dass ich das bestimmt öfter machen könnte, grade wenn meine Kur-Mädels da sind.

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Es dauerte auch nur eine Woche bis wir uns wiedersahen. Ich hatte mein House –Running in Hamburg und meine Anfeuerer und ich waren anschließend noch Essen. Nach dem Essen sollte es zurück zum Parkhaus gehen. Die Nummer von Stephan war in meinem Handy eingespeichert und ich zögerte nicht ihn anzurufen. Er brachte gleich 3 Kollegen mit. So fuhren wir mit 3 Velos hinter einander durch die Mö-Straße, vorbei an der schönen Alster hin zum Gänsemarkt. Ganz nebenbei freute ich mich natürlich sehr Stephan wiederzusehen.

Wir schrieben immer mal wieder und der Kontakt brach bis heute nicht einmal ab. Selbst als ich in der Kur war, hörte ich häufig was von ihm. Was soll ich sagen wir sind echt gute Freunde geworden. Wenn ich in Hamburg bin und wir beide Zeit haben (was gar nicht so leicht ist) versuchen wir uns zu treffen und Zeit miteinander zu verbringen, was wir dann machen seht Ihr hier.

An meinem Geburtstag 2014 kamen meine Kur-Mädels das Erste Mal nach Norddeutschland und natürlich wollte ich dass sie diesen Besuch nicht vergessen. Ich habe mit Stephan telefoniert und eine personalisierte Abend-Tour ausgefertigt. Wir wurden bei Saturn in der Stadt abgeholt. Vor dort aus ging es über die Mö-Straße vorbei an der Alster hin in die Hafencity und in die Speicherstadt. Bis zu unserem Ziel dem Fischerhaus. Da wir auch wieder zu fünft waren hatte Stephan einen Kollegen dabei. Wir waren etwas über eine Stunde unterwegs. Stephan und sein Kollege sind aber nicht nur gefahren, sie haben eine richtige Sightseeing Tour draus gemacht, was ja auch der Sinn der Tour war. Wir hatten Zeit an der Poggenmühlenbrücke (unter anderem ein Lieblingsplatz von Stephan) Fotos zu machen und es wurde wirklich viel erklärt. Wahnsinn was die beiden so über die schönste Stadt der Welt wussten bzw. wissen. Das schönste war dabei das Stephan dicke Decken dabei hatte. Ich habe immerhin im Winter Geburtstag und es war super kalt an dem Abend, doch dank des Sekts und den Decken echt gut auszuhalten. =)

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Aber das war nicht die letzte Tour mit Stepan. Als meine Mädels letztes Jahr wieder bei mir waren und wir in Hamburg unterwegs waren, hab ich einen Abend vorher bei Stephan angerufen und eine Taxi-Tour gebucht. Es ging von der Stadt, um genau zu sein vom Apple-Store zum Hamburger Dom am Heiligengeistfeld. Aber auch da wurde uns viel gezeigt, erzählt und wir haben viel gelacht.

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Ihr seht wir machen das inzwischen öfter mal =)

Ich hab ja schon einmal über ihn geschrieben (Me-Time in HH). Stephan liebt Hamburg genauso sehr wie ich. Eine große Weltstadt mit teilweise dörflichem Charakter und nicht zu überlaufen. Halt nordisch schön. Er lebt in Oststeinbek (Schleswig-Holstein) und ist fast jeden Tag in Hamburg unterwegs, deshalb treffen wir auch manchmal ganz unverhofft aufeinander. Die Velo-Touren sind seine Leidenschaft und sein ein und alles. Hamburg aus dieser Perspektive ist einfach unbeschreiblich schön. Neben den Velo-Touren zeigt Stephan den Touristen, aber auch den Einheimischen gerne die Stadt zu Fuß, z.B. bei einer geführten Kiez-Tour.

Vor kurzem gab es über Stephan einen Artikel in der Bergedorfer Zeitung. Genau aus dem gleichen Grund wieso ich über ihn schreibe. Er bringt einem einfach das Hamburger Lebensgefühl nahe. Er macht aus einer normalen Touri-Tour, eine Tour der Extraklasse und verzaubert nicht nur die Touristen, sondern auch die Einheimischen mit seiner besonderen Art und Liebe zu Hamburg.

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Wenn ich mit Stephan unterwegs bin ist es so als hätte ich meinen privaten Stadtführer dabei. Jedes Mal entdecke ich durch ihn etwas Neues. Ich war mit ihm z.B. in einer kleinen Rösterei, die ich vorher nicht kannte. Beim Chile-Haus und in die Speicherstadt machten wir wundervolle Fotos. Auch das ist etwas was Stephan gerne macht. Wundervolle Momente in Fotos einfangen.

Wenn ihr mal nach Hamburg oder aus Hamburg kommt und eine Stadtführung auf die ganz besondere Art und Weise mit dem Velo erleben möchtet, dann meldet Euch bei Stephan SO – Begeistert Hamburg. Es macht wirklich Spaß und es ist auch alles andere als Langweilig!

Wenn Ihr bei Stephan eine Tour bucht und als Kennwort „Nordlichtmom“ angebt, dann bekommt Ihr zusätzlich noch ganze 20min länger für Eure gebuchte Tour und müsst nichts drauf zahlen! Es lohnt sich also doppelt für Euch!! Außerdem kann Stephan Euch super Tipps geben, was Restaurants und Ausflugsziele in Hamburg angehen. Also los schnell bei ihm eine Tour buchen!

In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Spaß in der schönsten Stadt der Welt und eine ganz besondere Zeit!

Eure Tanja

P.S.: Solltet Ihr mit Stephan schon einmal eine Tour gemacht haben, dann schreibt es mir in die Kommentare! Ich bin gespannt wie Ihr seine Touren fandet.

Fotoquelle: SO – Begeistert Hamburg

 

Bloggerworkshop & Tortenmesse Hamburg

Moin!

Vor einer Woche ging es für mich ziemlich zeitig los Richtung Hamburg – mein Ziel für den Tag – mein erster Bloggerworkshop von Blogger@Work auf der Tortenmesse in Hamburg. Ich hatte absolut keine Ahnung was mich erwarten würde. Ich meldete mich bei der Security, da stand ich nämlich auf der Gästeliste (ich stand noch nie auf einer Gästeliste – wow!)… Es ging die Treppe hoch zum Veranstaltungsraum und mich traf der Schlag! Ein Ausstellungsraum voller Motivtorten und ein so wunderbar rosa farbender Teppich strahlten mich an… Meine Augen leuchteten einfach nur.

Bei dem Workshop habe ich so viele tolle Menschen getroffen, viel gelernt was das bloggen angeht und auch Sachen gesehen, von deren Existenz ich nichts wusste. Es waren einige Blogger dabei, die auch gleichzeitig Aussteller bei der Tortenmesse waren. Es ist unfassbar was diese Menschen tolles zaubern können! Hier für Euch ein paar meiner Favorites von der Messe:

Das ist alles Handarbeit und überwiegend nur Zucker! Ich bin ja schon zufrieden, wenn meine Geburtstagstorten gelingen. Ich ziehe den Hut vor so viel Kreativität und Herzensarbeit. So viel Liebe zum Detail ist einfach nur schön.

Als der Workshop zu Ende war, wurden noch viele Fotos gemacht und es ging als Gruppe runter zu den Verkaufsständen wo wir „Nicht-Tortenmacher“ gar nicht mehr aus dem Staunen raus kamen. Es ist wirklich eine tolle Erfahrung gewesen, in eine Welt ab zu tauchen von der man so gar keinen blassen Schimmer hat. Man lernt im Leben immer etwas Neues und das ist das schönste an allem.

Womit ich überhaupt gar nicht gerechnet habe, waren die uns überreichten Goodibags der Sponsoren…. WOW! Ich bin heute noch sprachlos und sehr Dankbar, was für tolle Dinge da drin waren. Ich werde bestimmt nicht so tolle Torten zaubern können aber  AUSPROBIEREN was geht!

Ich freue mich schon soooooo sehr darauf viele von diesem Workshop im März in Hamburg bei der Bloggerkonferenz wieder zu treffen. Der Tag hat mir einfach mal wieder gezeigt, wenn man offen für das eine oder andere ist, dann geht nicht nur eine neue Tür auf sondern vielleicht sogar zwei oder drei. #gemeinsamstattgegeneinander

Jenni von Blogger@Work ist eine so wundervolle und großartige Frau! Danke das Du Dich so für uns Blogger engagierst! Übrigens, Jenni lebt in Barcelona mit ihrem Mann und ihren drei Kindern und ist extra eingeflogen für diesen tollen Workshop. Besucht sie mal auf ihrem Blog Friede, Freude und Eierkuchen

Und dann gab es da noch Sonja, die Burgherrin. Eine so sympathische Frau mit einer traumhaften Vorliebe für Rosa =) Sonja war die Drahtzieherin der ganzen Aktion! Sie hat unter anderem veranlasst diesen schönen Teppich in rosa auf der ganzen Messe auszubreiten. Ich würde mich freuen, wenn Ihr auch einmal oder auch mehrmals bei ihr vorbei schaut! Sie ist wirklich eine sehr inspirierende Person! Ihren Blog findet Ihr hier Burgherrin’s Torten und Meer

Es waren auch noch diese tollen Menschen dabei:

Mira Mondstein von Babytalk World

Sarah von Sarahs awesome Cakes

Jessica von feiersun

Anita von FancyCakery (zu finden auf Facebook)

Ruth von Mrs.Dorie and Daughter (auch zu finden auf Facebook)

Rebecca von Ellens creative Cake

Anna-Lena von Annas Zauberstudio

Peggy von Pretty Beautiful

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Die Sponsoren waren: dekofeeEllens creative Cakes, Massa Ticino by Carma, Magic Colours, FunCakes, Tasty Me, HobbyBäcker, Styropor Products, Caros Zuckerzauber, Torten-Art, Tortenmesse Hamburg, Burgherrin’s Torten und Meer, Blogger@Work

Vielen Dank an die Sponsoren, an die Organisatoren und natürlich an alle Teilnehmer für diesen wundervollen und interessanten Austausch!

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein wundervollen Sonntag!

Eure Tanja

P.S.: Sollte ich jemanden vergessen haben, sagt es mir einfach!

fotoquelle: das Gruppenfoto ist von Sarahs Cakes

27.02.2017

Moin!

Ich habe lange überlegt, ob ich heute schreibe, ob ich die Kraft dazu habe, davon zu erzählen. Finde ich die passende Worte? Wie fühlt es sich an, wenn die Gefühle freien Lauf haben? Wie Emotional wird es werden?

Ich habe mich dazu entschieden, heute zu schreiben um den Tag zu verarbeiten. Um einfach auch das geschehene richtig hinter mir lassen zu können, abzuschließen, obwohl es gefühlt schon weit weg ist. Ich muss meinen Gefühlen, meine Gedanken, meine Emotionen und meinem Empfinden verarbeiten und da ich früher immer in solchen Momenten mein Tagebuch rausgeholt habe, ist aufschreiben die beste Therapie für mich. Versteht mich nicht falsch ich möchte kein Mitleid. Ich möchte einfach nur einen freien Kopf bekommen und meinen – im Kopf schwirrenden Dingen einen Raum geben.

Vor knapp 40 Wochen wurde der heutige Tag errechnet, an dem unser Baby geboren werden sollte. Heute wäre also der Entbindungstermin gewesen, von dem Baby, wo Mutter Natur sich gegen entschieden hat. Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass es einen Grund gab, dieses Baby nicht zu bekommen. Nur leider konnte ich die Entscheidung nicht selber fällen. Der 27.02.2017 (ich weiß Kinder kommen nicht immer pünktlich) sollte der Tag werden, an dem wir das Abenteuer Leben zu viert bestreiten, an dem Leon seine Aufgabe als großen Bruder angehen würde und wir hätten vor der Herausforderung Eltern zu sein gestanden. Doch nichts der gleichen ist heute.

Die Fehlgeburt ist 6 Monate her und ich bin nicht wie erwartet gleich wieder schwanger geworden. Zu viel selbstgemachter Druck, Zeitmangel und Stress haben dazu beigesteuert um es nicht zu werden. Fast jeder meinte ich würde schnell wieder schwanger werden, ich wäre ja jung und wüsste das es klappt. Um ehrlich zu sein, ich wollte es vorher auch nicht glauben, aber solche Sprüche sind einfach wirklich unpassend, weil sie einen unter Druck setzen, man sich darauf versteift das es doch schnell klappen muss.

Es gibt Tage an denen ich viel darüber nachdenke und die Welt unfair finde, auch wenn ich mich nicht sonderlich traurig dabei fühle. Es ist eher so, dass ich mir Gedanken gemacht habe, wie ich dem heutigen Tag entgegenwirke. Ich habe gestern Esmeralda gefragt was denn heute für ein Tag wäre, natürlich wusste sie es nicht und als ich es ihr erzählt hatte kam nur ein Hmm. Aber was genau habe ich auch erwartet? Habe ich erwartet, das meine Freunde an diesen Tag denken, mich in den Arm nehmen und mir aufbauende Worte sagen? Habe ich sowas wirklich gehofft? Wollte ich das überhaupt? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. (Da ich weiß, dass Esmeralda das ließt und bevor es zu Missverständnissen kommt NEIN es ist KEIN Vorwurf sondern einfach eine Darstellung meiner momentanen chaotischen Gefühlswelt!!! – Sweety ich liebe dich und weiß, dass ich immer auf dich zählen kann!)

Ich weiß, dass ich nicht drüber nachdenken sollte. Hätte hätte Fahrradkette oder wie heißt es noch so schön? Natürlich könnte ich heulend auf dem Sofa sitzen und den heutigen Tag verfluchen, aber mal im ernst – was bringt das? Ich bekomme die Schwangerschaft nicht wieder, ich werde dadurch nicht schneller schwanger und ich würde noch kaputter aussehen als ich es eh schon nach einem Spätdienst tue… Immerhin kann ich schwanger werden und das ist schon viel Wert, schließlich gibt es genug Frauen die nicht schwanger werden können. Ich habe ein wundervolles und gesundes Kind und alles was jetzt noch kommt ist ein Geschenk! (Danke Julchen für den Satz – welcher mein neues Mantra geworden ist).

Im Februar mussten wir was die Kinderplanung angeht einen Cut machen zwangsweise. Und soll ich Euch was sagen? Es ging mir so gut damit!!! Nicht das ich dem Wunsch nicht mehr nach gehe, ganz im Gegenteil, aber einfach mal Abstand zu bekommen, Gedankenfrei zu sein, nicht unter Druck zu stehen tat einfach unheimlich gut. Umso mehr freue ich mich jetzt – gestärkt mit positiver Engergie das Ganze wieder anzugehen. Wenn es passiert, dann passiert es eben. Es ist mir auch völlig egal ob ich nun in 3 Wochen einen positiven Test in der Hand habe oder erst in 6 Monaten und so lange genieße ich es einfach noch ein wenig unabhängig zu sein und das machen zu können wonach mir grade ist.

Am Wochenende haben wir uns neue Ovulationstest geholt, die in einer Kiste im Bad gelandet sind. Ich weiß nicht so richtig ob ich die machen möchte oder ob ich doch damit noch warte. Die Fehlgeburt ist für mich so weit weg, dass ich damit abgeschlossen habe. Nur noch der heutige Tag hat mich daran erinnert, was ich hätte haben können aber nicht habe… Dafür zeigt mir das Leben jeden Tag was ich habe und nicht haben könnte.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ganz viel positive Engergie und haltet daran fest was ihr habt und nicht haben könntet!

Eure Tanja

Fasching – wenn das Kind groß wird

Moin!

Die 5. Jahreszeit ist inzwischen schon in vollem Gange und am Mittwoch auch wieder vorbei. Ich komme gebürtig aus der Nähe von Oldenburg und somit hatten wir es nicht weit bis nach Ganderkesee. Ein kleines Dorf zwischen Oldenburg und Bremen, allerdings mit dem größten Faschingsumzug nördlich von Hannover. Meine Eltern sind schon bei diesem Umzug mitgelaufen, genauso wie mein Bruder mit seinen Kumpels vom Fußball und auch ich bin mit meiner damaligen Tanzgruppe mitgelaufen. Früher war es ein großer Hype bei uns und wir Kinder freuten uns immer die bunten Kostüme anzuschauen und natürlich die Bonbons einzusammeln. Als wir älter wurden, gingen wir auch zum Faschingsball, der nach dem Umzug stattgefunden hat. Damals war es aber nicht so extrem wie es heute ist mit den ganzen Betrunkenen etc.

Ich liebe es mich zu Recht zu machen und mich Themen entsprechend anzuziehen. Mottopartys sind einfach eine echt witzige Sache. Deshalb wird mein 30. Geburtstag, der unfassbar schon nächstes Jahr sein wird, ein Motto bekommen und danachwird alles ausgerichtet. =)

Nur bin ich mit dieser Vorliebe auf weiten Fluren alleine. Leon und Dan sind mit so etwas überhaupt nicht zu kriegen. Natürlich hatten wir auch schon einen Anakin Skywalker, einen Sturmtrooper oder auch Cro, der Sänger mit der Pandamaske zu Fasching in unserem Haus, aber auch eher weil es ein Muss von der Grundschule war. In der „großen“ Schule wird so etwas ja nicht mehr gemacht. Da ist man doch zu cool für und der Schulzeitplan lässt es auch eher nicht mehr zu.

Letztes Jahr waren wir durch Zufall in Ganderkesee und haben uns seit langer Zeit mal wieder den Umzug angeschaut. Was soll ich sagen? Es hat mir nicht wirklich Spaß gemacht. Die Teilnehmer waren zum größten Teil betrunken, die Musik auf den Wagen viel zu laut und die Kostüme nichts Besonderes. Leon war wirklich froh, als wir im Auto waren und ich auch.

Ich glaube Fasching im Norden und dann auch noch mit einem Kind in der Pubertät ist einfach nichts mehr Spektakuläres. Kindergarten und Grundschule bauen es in ihr Programm ein, aber die weiterführenden Schulen sehen dem eher als rotes Tuch entgegen. Aber so ist das ja mit vielen Sachen wenn man größer wird. Ich glaube um mal richtig Karneval zu feiern, muss man wirklich nach Köln fahren und den Trubel mitmachen. Das wäre dann die High-Class was Karneval angeht.

Seid ihr Faschingsmuffel oder voll die Karnevalsanhänger?

Ich wünsche Euch eine bunte Zeit

Eure Tanja